Werdauer Bogensport unterstützte 2019 Diakonie Westsachsen

Bogensport willkommener Ausgleich für Teilnehmer der Werkstatt für angepasstes Arbeiten “Lebensbrücke”

Ein Beitrag von Dierk Heim, Teilnehmer des Berufsbildungsbereiches in der Werkstatt „Lebensbrücke“:

Von Mai bis September 2019 bot der SV Rot-Weiß Werdau Bogenschießen auf seinem Gelände für Interessierte aus der Werkstatt für angepasste Arbeit „Lebensbrücke“ Werdau an.

Das Angebot wird von Interessierten aus der Werkstatt gerne wahrgenommen und ist für die Teilnehmer ein guter Ausgleich zu dem manchmal monoton anmutenden Arbeitsalltag in der Werkstatt. An den ein oder zwei Donnerstagen pro Monat Bogenschießen zu können ist für mich eine willkommene Abwechslung. Es bereitet mir Spaß und Freude, die Pfeile ins Ziel zu schießen. Das Erfolgserlebnis ist natürlich umso größer, je mehr Punkte man beim Verschießen der Pfeile erzielt.  Besonders positiv hervorheben möchte ich die fachkundige Anleitung von Frau Manuela Lenk, welche sie jedem einzelnen Teilnehmer vor dem Schießen auf die Zielscheiben gibt. Frau Lenk zeigt uns Teilnehmern welche Körperhaltung vor jedem Schuss wichtig ist, wie der Bogen richtig in der Hand gehalten wird, sowie das richtige Spannen des Pfeils vor dem Schuss und natürlich auch wie richtig gezielt wird. Die kurze Erwärmung vor dem Schießen möchte ich ebenfalls positiv hervorheben, auch deshalb, weil Frau Lenk in diese manchmal eine Atemübung mit einbaut. Natürlich ist es für uns Laien nur möglich, aus der „Anfängerentfernung“- sprich aus einer Distanz von 10 Meter- auf die Scheibe zu schießen, was aber nicht bedeutet, dass das Schießen deswegen keine Herausforderung ist oder keinen Spaß macht. Manchmal, wenn am Ende noch Zeit übrig ist, können wir Teilnehmer zwei Schüsse auf eine der 20 Meter entfernten Zielscheiben abgeben. Ich selbst belege bei unserem Schießen auf der 10 Meter Distanz fast immer einen der vorderen Ränge, was unter anderem auch daran liegt, dass ich mir die richtige Körperhaltung für das Schießen schon gut verinnerlicht habe und auch gut beherrsche. Frau Lenk bot mir daher an, in den Vereinsbogensport einzusteigen.      

Unsere Bogensportfreundin Manuela Lenk (Bild links, 3. von rechts) freute sich ebenfalls über die Diakoniegruppe: ” … Ich danke dieser Diakonie-Gruppe, aber auch den Unterstützern aus unsere Bogensportgruppe. Es war einfach eine tolle Zeit.”

Quelle: Diakonie Westsachsen